1. Welche Meeresbewohner werden in dem Aquarium
gehalten?
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Im Sydney Aquarium gibt es über
11.000 Tiere von ca. 650 verschiedene Arten.
Unter anderem kann man Haifische,
Krokodile, Meereschildkröten, Rochen,
Robben, Schnabeltiere ( 40-60cm
groß; nachtaktiv), Zackenbarsche und
Zwergpinguine (30 cm groß) beobachten.
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2. Wie erfolgen Haltung und Pflege der
Meeresbewohner?
Die Nahrung wird tiefgefroren, um das
Ausbrechen von Krankheiten zu verhindern. Es
wird genau geplant welches Tier welche
Nahrung bekommt. Es wird kontrolliert und
protokolliert, wieviel der Nahrung die Tiere
zu sich nehmen. Täglich werden 80 kg
Fisch verfüttert, im Jahr sind es 50 t.
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3. Worin unterscheidet sich das Leben der
Meeresbewohner im Aquarium vom Leben in der freien
Natur?
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Die Pfleger bemühen sich, die
Umgebung möglichst genau der Natur
anzupassen. Um die Korallenriffe nicht zu
schädigen, werden die Korallen, die im
Aquarium verwendet werden, meist
künstlich hergestellt. Dass die Tiere
sich fortpflanzen wollen, zeugt davon, dass
sie sich in ihrer unnatürlichen
Umgebung wohlfühlen.
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4. Nimm kritisch Stellung zu der Aussage:
"Tiere sollte man nicht gefangen halten!"
Es gibt verschiedene Arten der
Gefangenschaft:
1. Die Gefangenschaft in Zoos und Aquarien
2. Die Gefangenschaft in Haushalten
3. Die Massentierhaltung
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1) Meiner Meinung nach ist es sinnvoll Tiere in
Zoos und Aquarien gefangenzuhalten, um mehr
über sie zu erfahren und sie besser verstehen
zu können. Wenn den Menschen die
Möglichkeit gegeben wird, Tiere zu
beobachten, kann sie das motivieren, die Tiere zu
schützen, z.B. durch Spenden und aktiven
Einsatz für Naturschutzgebiete, Erhaltung der
Regenwälder und anderer Lebensräume.
2) Ich finde es nicht in Ordnung, exotische oder
bedrohte Tierarten zu Hause zu halten. Z.B. bei
der Jagd auf exotische Fische werden zahlreiche
weniger dekorative Fische mitgefangen und dann
getötet.
3) Es ist ungeheuerlich Tiere wie z.B.
Hühner und Rinder auf engstem Raum zu halten,
wo sie nie die Möglichkeit haben ihren
natürlichen Instinkten nachzugehen. Sie
werden artenwidrig ernährt, mit Medikamenten
vorbeugend behandelt und erfüllen
ausschließlich wirtschaftliche Interessen.
Ich glaube nicht, dass es notwendig ist, ihnen ein
so qualvolles Leben zu bereiten.
Copyright 2000 by
Dorian Proksch, 9c
Max-Planck-Schule Kiel
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